Die Parkinson Krankheit

Immer wieder stellt sich den an Parkinson Erkrankten die Frage "Warum bin gerade ich erkrankt?" Leider kann man bis heute darauf noch keine eindeutige Antwort geben; zahlreiche Vermutungen und der Hinweis auf verschiedene mögliche Ursachen sind aber richtungweisend.

Was geschieht im Gehirn?

Auch wenn die genaue Ursache der Parkinson-Krankheit nicht bekannt ist, schreibt Prof. R. Thümler in seinem Buch, Die Parkinson-Krankheit, Mehr wissen - besser verstehen: "So wissen wir doch ziemlich genau, wo die Schädigung im Gehirn entsteht und wie die einzelnen Krankheitszeichen zu erklären sind." Er schreibt weiter: "Wir wissen, welche strukturellen Veränderungen (neuroanatomisch) und welche funktionellen Störungen (biochemisch, Botenstoffe) verantwortlich sind."

Botenstoffe (Neurotransmitter)

Als Neurotransmitter oder Botenstoffe bezeichnet man die chemischen Substanzen, die Reize von einer Nervenzelle auf eine andere übertragen. Eine solche Substanz ist Dopamin; weitere Neurotransmitter sind Acetylcholin, Glutamat und Serotonin.

Synapse

Das elektrische Nervensignal bewirkt an der Präsynapse, dass das hier gespeicherte Dopamin in den Synapsenspalt austritt und sich mit speziellen Empfängern (Rezeptoren) verbindet. Dadurch wird die Weiterleitung des Nervensignals ausgelöst.

Dopaminmangel

Für den Dopaminmangel bei der Parkinson Krankheit ist der Untergang der Zellen in einem bestimmten Gehirnbereich im Hirnstamm – der schwarzen Substanz (Substantia nigra) - verantwortlich. An der Nervenkontaktstelle kommt es zur Schädigung der ersten Nervenendigung (Präsynapse); der nachfolgende Anteil, die Postsynapse bleibt intakt.

 

Den vollständigen Artikel können Sie sich hier als PDF Datei herunterladen => Die Parkinson Krankheit